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Wir sparen uns kaputt.

Von Oliver Rüter

Mit den massiven Streichungen bei dringend anstehenden Investitionen in unsere Autobahnen und in das „Brückenmodernisierungsprogramm“ befindet sich die Bundesregierung aus meiner Sicht auf einem Irrweg.

Um rund 20 Prozent hat das Verkehrsministerium die Mittel zur Sanierung und Modernisierung der Autobahn-Infrastruktur gekürzt, während in anderen Bereichen wild mit der Bazooka ums ich geschossen wird – beispielsweise bei Projekten zum gefloppten E-Oberleitungs-Lkw.

Tatsache ist: Schon jetzt zahlen Speditionen für Umleitungen, Staus und Brückensperrungen drauf, weil Umwege Zeit und damit Geld kosten, Staus zu Verzögerungen führen und immer mehr Planungsaufwand betrieben werden muss, um Lieferketten aufrecht zu halten.

Was die Ampel nicht auf dem Zettel hat: Umwege kosten CO2! Jeder Mehrkilometer schadet der Umwelt.

Außerdem belasten Lkw-Verkehre die Infrastruktur und Anwohner auf Nebenstrecken über Jahre erheblich und ziehen durch die Überlastung folglich einen noch höheren Sanierungsaufwand nach sich.

Die Zahlen sind mehr als eindringlich: Mehr als 4.000 Brücken allein im Bereich der Autobahnen sind dringend sanierungsbedürftig oder müssen neu gebaut werden. 

Investitionen in die Infrastruktur zurückzufahren, bedeutet, dem totalen Verkehrsinfarkt in unserem Land Vorschub zu leisten, das Klima stärker zu belasten und einen Stillstand zu riskieren, der auch die Versorgungskreisläufe unserer Wirtschaft betrifft. 

Was sich Deutschland im Moment gar nicht leisten kann?

Zu sparen.  

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