Von Oliver Rüter
Der Erdüberlastungstag, den wir bereits in der vergangenen Woche als mahnende Grenzlinie passiert haben, macht klar: Wir leben auf zu großem CO2-Fuß, verbrauchen mehr Ressourcen als nachwachsen können, wirtschaften ökologisch auf Pump.
Auch wenn die Berechnungsgrundlage für den Earth Overshoot Day („eine Erde reicht nicht“) auf wackeligen Füßen steht, hat es der Aktionstag geschafft, an mein schlechtes Gewissen zu appellieren.
Machen wir als Logistiker genug, um unsere Umwelt zu schützen?
Mit der 8,5-Prozent-Initiative von CretschmarCaro Süd haben wir uns zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen in unseren internationalen Lieferketten sukzessive zu reduzieren. Bis 2030 wollen wir so den Ausstoß schädlicher Treibhausgase mindestens halbieren.
Ein kleiner Beitrag, aber einer, den wir selbst kontrollieren können und der realistisch ist.
Damit unsere Erde entlastet wird, gehen wir diesen Weg:
🚚 Wir vermeiden unnötige Transporte, indem wir Frachtkapazitäten bestmöglich planen und auslasten.
🚊 Wann immer sinnvoll und möglich, nutzen wir umweltfreundliche Transportalternativen zur Straße, beispielsweise Schienengüterverkehre.
🖥 Wir bauen Papierberge und Bürokratie konsequent durch die Digitalisierung unserer administrativen Prozesse ab.
Meine Meinung: Wenn wir unseren Kindern eine bessere Welt hinterlassen wollen, sollten wir dem auch ernsthaft nachgehen und uns nicht hinter „Green-Washing-Strategien“ verstecken.
Dazu gehören für mich auch so genannte „Verschmutzungsrechte“.
Schon das Wort ist eine Farce: Wie kann ich mir das Recht erkaufen, die Luft zu verpesten?
Das überlastet nicht nur unsere Erde. Es überlastet auch meine Vorstellungswelt von nachhaltigem Wirtschaften.
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