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Muss man Niederlagen sportlich nehmen?

Von Oliver Rüter

Ich versuch´s mal damit: Auch wenn wir seit wenigen Tagen nicht mehr Logistikweltmeister sind, weil wir den Titel an Singapur abgeben mussten, sind wir als Logistiknation immerhin auf dem Treppchen gelandet – nach Finnland.

Wir gehören damit – noch – zur Spitzengruppe.

Überzeugend klingt „dritter Sieger“ für mich dennoch nicht.

Neun Jahre stand Deutschland in Folge beim „Logistic Perfomance Index“ der Weltbank auf dem Spitzenplatz. Alles funktionierte hierzulande wie ein Uhrwerk.

Doch zunehmende Schwächen bei der Zollabwicklung, bei Grenzkontrollen und Pünktlichkeit haben sich als offene Flanke erwiesen, die uns wichtige Punkte gekostet hat.

Wer die Ursachen der Performance-Verluste analysiert, merkt schnell: Mit den Infrastrukturdefiziten in unserem Land kämpfen Deutschlands Logistiker auf verlorenem Posten.

Straßen- und Brückensperrungen kosten Zeit, Lieferversprechen landen im Stau. Und wann bitte werden wir einen leistungsfähigen Güterverkehr auf der Schiene oder auf unseren Wasserstraßen erleben?

Die Frage lautet also: Schaffen wir es in den kommenden Jahren zurück an die Spitze? Und was muss geschehen, um zu alter Form aufzulaufen?

Der Weg zum Logistikweltmeister führt für mich über die Datenautobahn.

Schon heute disponieren wir bei CretschmarCargo Süd mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI), um den schnellsten Weg zum Ziel zu finden.

Digitalisierte Prozesse machen Zeitverzögerungen wett.

Routenoptimierung hilft, CO2-Emissionen zu sparen.

IT und Automatisierung bauen Brücken, die fehlen.

Ich sehe das sportlich: Mit dem richtigen Drive und der richtigen Taktik werden wir es in Deutschland wieder zum Logistikweltmeister schaffen.

Müssen wir also nur noch die Mannschaftsaufstellung klären.

#logistics #transport #logistik #spedition #europe #germany #ADR #logisticscompany #weltmeister #logistikweltmeister #singapur #KünstlicheIntelligenz #KI

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