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Logbuch eines Desasters: meine Reise mit der Deutschen Bahn.

Von Oliver Rüter

Liegt München auf einem anderen Stern? Mit der Bahn schon.

Dabei wollte ich doch nur auf die transport logistic.

Schon in Köln bin ich lost in space.

Erst zehn Minuten Verspätung, dann 15, dann 40.

Defekt am Stellwerk. Okay, kann passieren.

Die Odyssee beginnt, als ich den Zug dann endlich besteige.

Denn der hat sich ernsthaft verfahren. (Ich wusste gar nicht, dass das möglich ist☹️.)

Statt in Köln-Deutz lande ich am Kölner Hauptbahnhof.

Da das Personal in Deutz ausgetauscht werden sollte, kommt der Zug jetzt erstmal nicht weiter.

Für den Ersatzzug bleibt leider keine Zeit mehr zum Umsteigen – ich sehe ihn wegfahren.

Weitere 30 Minuten später kommt endlich Ersatzpersonal.

Jetzt liegen wir bei 85 Minuten Verspätung.

Gut, dann erstmal einen Kaffee.

Doch den gibt´s um diese Zeit im Bordbistro nicht mehr, da die Kaffeemaschine schon abgekühlt ist.

Endlich, die Deutsche Bahn hat einen Lokführer aufgetrieben.

Bevor es weitergeht, wird unser ICE dann noch vom Regionalexpress überholt.

Im Wagen 25, in dem ich sitze, fällt um 20.25 Uhr der Strom aus.

Kommentar der Schaffnerin: Technisches Problem. Sie bleibt in ihrem Dienstabteil sitzen.

In Mannheim stehen wir wieder, weil keine Crew da ist.

Nochmal 30 Minuten Verspätung.

Natürlich ist es für meinen geplanten Termin in Augsburg jetzt lange zu spät.

Muss jetzt Station im Intercity-Hotel machen, da nichts mehr geht.

Doch das gebuchte Zimmer ist aufgrund von IT-Problemen nicht abrufbar.

Kein Witz: Der Herr an der Rezeption führt mich ins nahegelegene Ibis-Hotel, um mich dort einzubuchen.

1.15 Uhr. Ich habe endlich ein Bett gefunden.

Am anderen Morgen habe ich mir einen Leihwagen genommen und bin gut in München angekommen.

Pünktlich.

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